sich einen hund ins haus zu holen ist wie kinder bekommen. dein gesamte sumfeld überhäuft dich mit ratschlägen , ob du sie hören magst oder nicht. du bist plötzlich umzingelt von hundeprofis.
hund im schlafzimmer oder bett - ja oder nein, wie, wann, womit füttern - welche welpenschule - welcher arzt - welche leine - welches spielzeug u.s.w. notiz für den leser hundeprofiwissen ist im weiteren verlauf in " " gesetzt
frieder kam , sah und entschied selbst
nachdem er seine neue umgebung "nicht gleich alle zimmer öffnen, er muss seine umgebung langsam erkunden" (witzig bei einer offen geschnittenen wohnung mit ein paar schiebetüren) angeschaut hatte und es an seinem ersten abend in seinem zukünftigen heim, irgendwann nach mitternacht mal an der zeit war sich von den aufregungen und abenteuern des tages auszuruhen, wackelte das kleine hündchen hinter mir her ins schlafzimmer. wo extra für ihn eine kuschelig, mit schaffell und wärmflasche ausgepolsterte, stylische obstkiste als temporäres hundeschlaflager "mach es ihm kuschelig und denk dran er wächst noch" neben meinem bett "er braucht nähe zu seinem rudel" stand. in diese ich setzte ich ihn und krabbelte unter meine eigene decke in erwartung einer grauenhaft, unruhigen ersten nacht. "die ersten nächte werden anstrengend, er wird weinen und winseln und wird alle paar stunden pipi müssen" frieder hopste aus seiner kiste und ehe ich ihn wieder reinsetzen konnte hatte er sich unter das bett verkrochen. erschöpft fielen wir beide in komatösen tiefschlaf.
meine augen öffneten sich ca 8 stunden später . laut meiner uhr war es halb neun. die ersten hundeprofis schickten unkende whats app. ich musste sie enttäuschen mein hund war scheinbar anders .
irgendwann , weit nach dem aufstehen verliess er dann seine betthöhle, wdelte mich freudig an, liess sich die tür in den garten öffnen und begrüsste seinen kleinen freiraum mit einem ausgiebigen geschäft.
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Sonntag, 24. Februar 2019
Freitag, 11. Januar 2019
Wann hast Du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht . . .
. . . eine Frage die einem ja im heutigen Entschleunigungs und Simplify your Life Trend immer mal wieder über den Weg läuft. Ich werde mich dieser Herausforderung in den nächsten Wochen und Monaten immer wieder stellen. Nachdem ich die letzten zwei Wochen damit beschäftigt war die Wohnung Hundegerecht (Schlafkissen nähen, Treppengitter zum Keller montieren, Haken für Leine und Halsband, Kuschelecke im Arbeitszimmer und Körbchen im Schlafzimmer basteln) und den Garten Ausbruchsicher zu gestalten geht es nachher mit dem Flieger Richtung Frieder. Zweimal bei der Fluggesellschaft angerufen und rückversichert, dass der Hund für den Rückflug angemeldet ist. Rescue Tropfen in der Handtasche daneben den Relaxopet Lautsprecher und jede Menge Hummeln im Bauch ob dieses Vorhabens. Aber jetzt gibt es kein zurück mehr. Die Züchter sprechen "meinen" Welpen seit dem Besichtigungstermin mit seinem neuen Namen an. Laut Whats App Nachricht aus dem Welpenstall scheint er ihm zu gefallen, aha. Hoffentlich ein gutes Zeichen?
Kurzer Flug kurze Autofahrt - und ich stehe vor "meinem" Hund der mittlerweile nur noch mit einem Bruder und einer Schwester sowie natürlich seiner Hundemama zusammen lebt. Ich habe das Gefühl als wenn die kleien Bande ahnt was heute passiert. Sie kuscheln aussergewöhnlich viel miteinander herum. Während eines kurzweiligen Nachmittags und Abends bei Kaffee und Kuchen und Sushi werden Papiere und Banknoten und jede Menge Informationen ausgetauscht. Der Hund wurde bestmöglich vorbereitet. Gegen 19h springt er fast wie selbstverständlich in seine Reisetasche um sich neugierig mit mir in sein neues Leben aufzumachen.
Am Flughafen wackelt er mir hinterher als würde er jeden Abend mal eben kurz ein Flugzeug besteigen um sich in ein neues Abenteuer zu stürzen. Ich bekomme eine Sitzeihe für uns alleine und als die Maschine abhebt schläft Frieder bereits tief und fest . Immer wieder schaue ich nach ihm weil ich meine ein fiepen zu hören aber das einzige Geräusch ist das Quiteschen des Sitzes vor mir mit dem etwas sehr fülligem Herrn darin.
Erst beim Landeanflug auf Hamburg regt sich die Tasche an meinen Füssen - gut gemacht kleiner Hund. Alle meine Horroszenarien können wieder verstaut werden. Dieser Hund scheint absolut Flugtauglich zu sein. Dann wollen wir mal unsere neue Welt entdecken gehen.
Kurzer Flug kurze Autofahrt - und ich stehe vor "meinem" Hund der mittlerweile nur noch mit einem Bruder und einer Schwester sowie natürlich seiner Hundemama zusammen lebt. Ich habe das Gefühl als wenn die kleien Bande ahnt was heute passiert. Sie kuscheln aussergewöhnlich viel miteinander herum. Während eines kurzweiligen Nachmittags und Abends bei Kaffee und Kuchen und Sushi werden Papiere und Banknoten und jede Menge Informationen ausgetauscht. Der Hund wurde bestmöglich vorbereitet. Gegen 19h springt er fast wie selbstverständlich in seine Reisetasche um sich neugierig mit mir in sein neues Leben aufzumachen.
Am Flughafen wackelt er mir hinterher als würde er jeden Abend mal eben kurz ein Flugzeug besteigen um sich in ein neues Abenteuer zu stürzen. Ich bekomme eine Sitzeihe für uns alleine und als die Maschine abhebt schläft Frieder bereits tief und fest . Immer wieder schaue ich nach ihm weil ich meine ein fiepen zu hören aber das einzige Geräusch ist das Quiteschen des Sitzes vor mir mit dem etwas sehr fülligem Herrn darin.
Erst beim Landeanflug auf Hamburg regt sich die Tasche an meinen Füssen - gut gemacht kleiner Hund. Alle meine Horroszenarien können wieder verstaut werden. Dieser Hund scheint absolut Flugtauglich zu sein. Dann wollen wir mal unsere neue Welt entdecken gehen.
Donnerstag, 3. Januar 2019
Hasenohren
29. Oktober 2018
. . . . HASENOHREN! Getrocknete Hasenohren befinden sich in meiner Handtasche......"so etwas mag der Hund!" AHA. Ausserdem in meiner Tasche: 2 Rollen Kackabeutel, 3 Dosen Welpenfutter, ein Welpengeschirr, eine Leine, jede Menge Leckerlis und 4 Welpenpipiunterlagen.
Ich hatte einen zauberhaften Tag in Gesellschaft von 6 Hunden und einem ausgesprochen tollem Züchterpaar mit denen ich mich auf Anhieb super verstand. Und für die offenbar bereits durch meine etwas aufwändige Anreise zur Welpenbegutachtung feststand, dass ich sicher einen dieser kleine Puderquasten zu mir nehmen würde.
Ganz anders war das bei dem Objekt meiner Begierde und mir.
Eine neugierige Hundemama und 4 völlig verspielte Fellknäuel hatten sich stürmisch an mich geschmissen, nur der eine, der unternahm keine aufwändige Anstrengung sich bei mir einzuschmeicheln. Das was mal mein Frieder werden sollte blieb zurückhaltend, freundlich. Schon fast Hanseatisch :-) Ahnte dieser kleine Welpe was ihn erwartete? Ich selbst schwankte , war ich doch der träumerischen Überzeugung bei Hund und Frauchen sollte sich sofort eine Art Schockverliebtheit einstellen. Aber davon waren wir soweit entfernt wie Nürnberg von Hamburg. Und so stieg ich mit sehr gemischten Gefühlen in Hamburg aus dem Flieger ohne Frieder .
. . . . HASENOHREN! Getrocknete Hasenohren befinden sich in meiner Handtasche......"so etwas mag der Hund!" AHA. Ausserdem in meiner Tasche: 2 Rollen Kackabeutel, 3 Dosen Welpenfutter, ein Welpengeschirr, eine Leine, jede Menge Leckerlis und 4 Welpenpipiunterlagen.
Ich hatte einen zauberhaften Tag in Gesellschaft von 6 Hunden und einem ausgesprochen tollem Züchterpaar mit denen ich mich auf Anhieb super verstand. Und für die offenbar bereits durch meine etwas aufwändige Anreise zur Welpenbegutachtung feststand, dass ich sicher einen dieser kleine Puderquasten zu mir nehmen würde.
Ganz anders war das bei dem Objekt meiner Begierde und mir.
Eine neugierige Hundemama und 4 völlig verspielte Fellknäuel hatten sich stürmisch an mich geschmissen, nur der eine, der unternahm keine aufwändige Anstrengung sich bei mir einzuschmeicheln. Das was mal mein Frieder werden sollte blieb zurückhaltend, freundlich. Schon fast Hanseatisch :-) Ahnte dieser kleine Welpe was ihn erwartete? Ich selbst schwankte , war ich doch der träumerischen Überzeugung bei Hund und Frauchen sollte sich sofort eine Art Schockverliebtheit einstellen. Aber davon waren wir soweit entfernt wie Nürnberg von Hamburg. Und so stieg ich mit sehr gemischten Gefühlen in Hamburg aus dem Flieger ohne Frieder .
Freitag, 16. November 2018
Hildegard von Bingen . . .
. . . eine grandiose Benediktinerin über die ich während meines Sommeraufenthaltes im Kloster stolperte. Nun ist sie schon seit 839 Jahren nicht mehr unter uns aber ihre Werke & ihr Wissen & viele kluge Dinge die sie sagte haben immer noch Bestand
Denn nachdem ich diesen Zaubersommer viel Zeit damit verbrachte über mich, das Leben, den Krebs und das Gesundbleiben nachzudenken und zu lesen und mich dieses Buch total begeistert und überzeugt hat, die Zügel mal wieder ein bisschen fester in die Hand zu nehmen und unter mein wieder eingeschlichenes Lotterleben einen Punkt zu setzen, wurden mal wieder der Kühlschrank umgekrempelt, die Yogamatte entrollt, die Laufschuhe entstaubt und ein Stand Up Paddle Board angeschafft.
Somit hatte ich schon 2 Säulen des drei Punkte Plans aus dem Buch, um dem Krebs in seine Schranken zu verweisen, angegangen : gesundes Essen und Sport. Säule drei, die mentale Gesundheit und das Seelenheil, beschäftigten mich in meinen unruhigen Nächten. Das Privatleben war über den Sommer ein wenig aus den Fugen geraten, die Katze verstarb viel zu früh (mit gerade mal 17 Jahre) und vor allem viel zu plötzlich und unbestellt. Es war gespenstisch ruhig im Haus. Zu ruhig. Niemand da mit dem man sich morgens auf der Matte quälte und auch niemand der einen verzweifelt anschaute ob des vielen Gemüses welches täglich zubereitet wurde. Niemand der sonnige Nachmittage gemeinsam in der Hängematte verschlief. Und so Griff ich zu einem Buch von Hildegard. Auf Seite 347 stolperte ich hierrüber:
Und wie eine Emmy Labskaus nun mal so tickt, nämlich ziemlich schnell tat sie noch einen Griff in ihr Kästchen mit den Lebensweisheiten und als dann dort einer ihrer Lieblingsprüche herauskam:
wurde gehandelt :-)
Denn nachdem ich diesen Zaubersommer viel Zeit damit verbrachte über mich, das Leben, den Krebs und das Gesundbleiben nachzudenken und zu lesen und mich dieses Buch total begeistert und überzeugt hat, die Zügel mal wieder ein bisschen fester in die Hand zu nehmen und unter mein wieder eingeschlichenes Lotterleben einen Punkt zu setzen, wurden mal wieder der Kühlschrank umgekrempelt, die Yogamatte entrollt, die Laufschuhe entstaubt und ein Stand Up Paddle Board angeschafft.
Somit hatte ich schon 2 Säulen des drei Punkte Plans aus dem Buch, um dem Krebs in seine Schranken zu verweisen, angegangen : gesundes Essen und Sport. Säule drei, die mentale Gesundheit und das Seelenheil, beschäftigten mich in meinen unruhigen Nächten. Das Privatleben war über den Sommer ein wenig aus den Fugen geraten, die Katze verstarb viel zu früh (mit gerade mal 17 Jahre) und vor allem viel zu plötzlich und unbestellt. Es war gespenstisch ruhig im Haus. Zu ruhig. Niemand da mit dem man sich morgens auf der Matte quälte und auch niemand der einen verzweifelt anschaute ob des vielen Gemüses welches täglich zubereitet wurde. Niemand der sonnige Nachmittage gemeinsam in der Hängematte verschlief. Und so Griff ich zu einem Buch von Hildegard. Auf Seite 347 stolperte ich hierrüber:
“Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund.”
“Gedanken sind der Anfang von Taten.”
wurde gehandelt :-)
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