Freitag, 11. Januar 2019

Wann hast Du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht . . .

. . .  eine Frage die einem ja im heutigen Entschleunigungs und Simplify your Life Trend immer mal wieder über den Weg läuft. Ich werde mich dieser Herausforderung in den nächsten Wochen und Monaten immer wieder stellen. Nachdem ich die letzten zwei Wochen damit beschäftigt war die Wohnung Hundegerecht (Schlafkissen nähen, Treppengitter zum Keller montieren, Haken für Leine und Halsband, Kuschelecke im Arbeitszimmer und Körbchen im Schlafzimmer basteln) und den Garten Ausbruchsicher zu gestalten geht es nachher mit dem Flieger Richtung Frieder. Zweimal bei der Fluggesellschaft angerufen und rückversichert, dass der Hund für den Rückflug angemeldet ist. Rescue Tropfen in der Handtasche daneben den Relaxopet Lautsprecher und jede Menge Hummeln im Bauch ob dieses Vorhabens. Aber jetzt gibt es kein zurück mehr. Die Züchter sprechen "meinen" Welpen seit dem Besichtigungstermin mit seinem neuen Namen an. Laut Whats App Nachricht aus dem Welpenstall scheint er ihm zu gefallen, aha. Hoffentlich ein gutes Zeichen?
Kurzer Flug  kurze Autofahrt - und ich stehe vor "meinem" Hund der mittlerweile nur noch mit einem Bruder und einer Schwester sowie natürlich seiner Hundemama zusammen lebt. Ich habe das Gefühl als wenn die kleien Bande ahnt was heute passiert. Sie kuscheln aussergewöhnlich viel miteinander herum. Während eines kurzweiligen Nachmittags und Abends bei Kaffee und Kuchen und Sushi werden Papiere und Banknoten und jede Menge Informationen ausgetauscht. Der Hund wurde bestmöglich vorbereitet. Gegen 19h springt er fast wie selbstverständlich in seine Reisetasche um sich neugierig mit mir in sein neues Leben aufzumachen.
Am Flughafen wackelt er mir hinterher als würde er jeden Abend mal eben kurz ein Flugzeug besteigen um sich in ein neues Abenteuer zu stürzen. Ich bekomme eine Sitzeihe für uns alleine und als die Maschine abhebt schläft Frieder bereits tief und fest .  Immer wieder schaue ich nach ihm weil ich meine ein fiepen zu hören aber das einzige Geräusch ist das Quiteschen des Sitzes vor mir mit dem etwas sehr fülligem Herrn darin.
Erst beim Landeanflug auf Hamburg regt sich die Tasche an meinen Füssen - gut gemacht kleiner Hund. Alle meine Horroszenarien können wieder verstaut werden. Dieser Hund scheint absolut Flugtauglich zu sein. Dann wollen wir mal unsere neue Welt entdecken gehen.

Donnerstag, 3. Januar 2019

Hasenohren

29. Oktober 2018
. . . . HASENOHREN! Getrocknete Hasenohren befinden sich in meiner Handtasche......"so etwas mag der Hund!"  AHA. Ausserdem in meiner Tasche: 2 Rollen Kackabeutel, 3 Dosen Welpenfutter, ein Welpengeschirr, eine Leine, jede Menge Leckerlis und 4 Welpenpipiunterlagen.

Ich hatte einen zauberhaften Tag in Gesellschaft von 6 Hunden und einem ausgesprochen tollem Züchterpaar mit denen ich mich auf Anhieb super verstand. Und für die offenbar bereits durch meine etwas aufwändige Anreise zur Welpenbegutachtung feststand, dass ich sicher einen dieser kleine Puderquasten zu mir nehmen würde.

Ganz anders war das bei dem Objekt meiner Begierde und mir.
Eine neugierige Hundemama und 4 völlig verspielte Fellknäuel hatten sich stürmisch an mich geschmissen, nur der eine, der unternahm keine aufwändige Anstrengung sich bei mir einzuschmeicheln. Das was mal mein Frieder werden sollte blieb zurückhaltend, freundlich.  Schon fast Hanseatisch :-) Ahnte dieser kleine Welpe was ihn erwartete? Ich selbst schwankte , war ich doch der träumerischen  Überzeugung bei Hund und Frauchen sollte sich sofort eine Art Schockverliebtheit einstellen. Aber davon waren wir soweit entfernt wie Nürnberg von Hamburg. Und so stieg ich mit sehr gemischten Gefühlen in Hamburg aus dem Flieger ohne Frieder .

Dienstag, 20. November 2018

Hoppla jetzt kommt frieder

Es war ein ganz normaler Mittwoch Abend.  Emmy hatte mit ihrer Mutter zu Abend gegessen,  das taten sie häufiger seit Ihnen beiden die Katzen binnen zweier Tage weggestorben waren.  Sie spielten Streit Patience ohne sich zu streiten und berichteten sich wir leer ihr Leben doch ohne Katzen war. Emmys Handy gab einen Laut von sich und beim kurzen Blick auf das Display, schließlich war sie gerade mal wieder dabei das Spiel zu gewinnen vergass sie kurz was hier am Spieltisch eigentlich zu erledigen war. Ein kleines Bild war auf den Handy aufgeploppt, eingebunden in den wöchentliche Newsletter einer Tiervermittlungseite,für den sie sich, vorsichtshalber mal angemeldet hatte weil es ja so ruhig war ohne Tier und man konnte sich ja mal, umschauen. Seelenheil ging immerhin vor. Da war so ein kleines süßes Welpenknäuel zu  sehen. Sah aus wie ein Steifftier. Sofort war eine lebhafte Unterhaltung zwischen ihr und der Mutter im Gange, wie unpassend das nun sei, wo doch die nächsten 5 Monate mehr Arbeit als Freizeit auf dem Plan standen.  So etwas müsse man gründlich überlegen, nichts übers Knie brechen. bla bla bla. Emmy hatte sich schon in ihre Phantasiewelt verzogen und sah sich mit so einem kleinen Knopf die Welt neu erkunden. Der erste Schnee, die erste Reise um Auto, dass erste Mal am Meer den Wellen hinterherjagen,  sie versprach sich nur zu erkunden ob man im Frühjahr solch einen Welpen kaufen könne.
Nein, es sei vorerst kein weiterer Wurf geplant hörte sie am nächsten Tag von der Züchterin am Telefon und noch Unmengen mehr. Wie toll diese Rasse sei, wie umgänglich und absolut für Hundeanfänger geeignet. Der Kleine , dessen Foto sie mehrfach schon an diesem Tag angeschaut hatte, sei wirklich der hübscheste und die Nachfrage nach ihm besonders groß. Er könne ihr aber reserviert werden. Und dann war Emmy nicht mehr zu bremsen. Sie buchte kurzerhand einen Flug nach Nürnberg, denn einfach gab es ja in ihrem Leben eher nicht und deshalb gab es für sie auch keinen Hundewelpen um die Ecke, sondern exakt 624 km oder 7 Autostunden oder 1 Flugstunde entfernt. Emmy packte ihre 7 Sachen und wartete ein kleines bisschen aufgeregt, auf den Abflug am 29.10. Richtung Frieder.  Denn diesen Namen, hatte sie schon entschieden,solle Ihr Hund bekommen.....Frieder der Friedensfürst.

Freitag, 16. November 2018

Hildegard von Bingen . . .

. . . eine grandiose Benediktinerin über die ich während meines Sommeraufenthaltes im Kloster stolperte. Nun ist sie schon seit 839 Jahren nicht mehr unter uns aber ihre Werke & ihr Wissen & viele kluge Dinge die sie sagte haben immer noch Bestand
Denn nachdem ich diesen Zaubersommer viel Zeit damit verbrachte über mich, das Leben, den Krebs und das Gesundbleiben nachzudenken und zu lesen und mich dieses Buch total begeistert und überzeugt hat, die Zügel mal wieder ein bisschen fester in die Hand zu nehmen und unter mein wieder eingeschlichenes Lotterleben einen Punkt zu setzen, wurden mal wieder der Kühlschrank umgekrempelt, die Yogamatte entrollt, die Laufschuhe entstaubt und ein Stand Up Paddle Board angeschafft.
Somit hatte ich schon 2 Säulen des drei Punkte Plans aus  dem Buch, um dem Krebs in seine Schranken zu verweisen, angegangen : gesundes Essen und Sport. Säule drei, die mentale Gesundheit und das Seelenheil, beschäftigten mich in meinen unruhigen Nächten. Das Privatleben war über den Sommer ein wenig aus den Fugen geraten, die Katze verstarb viel zu früh (mit gerade mal 17 Jahre) und vor allem viel zu plötzlich und unbestellt. Es war gespenstisch ruhig im Haus. Zu ruhig. Niemand da mit dem man sich morgens auf der Matte quälte und auch niemand der einen verzweifelt anschaute ob des vielen Gemüses welches täglich zubereitet wurde. Niemand der sonnige Nachmittage gemeinsam in der Hängematte verschlief. Und so Griff ich zu einem Buch von Hildegard. Auf Seite 347 stolperte ich hierrüber:

“Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund.” 

Und wie eine Emmy Labskaus nun mal so tickt, nämlich ziemlich schnell tat sie noch einen  Griff in ihr Kästchen mit den Lebensweisheiten und als dann dort einer ihrer Lieblingsprüche herauskam:

“Gedanken sind der Anfang von Taten.”


wurde gehandelt :-)



Samstag, 28. Juli 2018

Mit einem blauen Auge . . .

. . . davon gekommen. Es hat sich als eine Carcinoma in Situ in mich hereingeschlichen. Frechheit!
Ich bin kein grosser Freund von ungebetenen Gästen, schon gar nicht solch hartnäckigen.
Daher habe ich mich ohne Umwege unters Messer begeben und das Kerlchen direkt ins Jenseits befördert.  War das nun ein Warnschuss? Ich werde in den nächsten Tagen dochmal meine Lebensweise überdenken . . .

Mittwoch, 4. Juli 2018

Oscar Wilde

sagte dereinst: Am Ende wird alles gut! Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.
Und so scheint es, als wenn dieser stiefmütterlich, in der Ecke vergessene Blog entstaubt
und ein wenig aufpoliert und wieder zu Leben erweckt wird. Die Geschichte geht weiter. Was sie bringt und wohin sie uns führt ist noch ungewiss. Aber ich muss es gerade mal LAUT
herrausschreien . . . "FUCK CANCER"

Freitag, 15. Januar 2016

ein jahr der herausforderungen

so meine lieben (sofern da noch wer mitliest)



neues jahr ,  neues glück! nachdem im alten jahr nicht immer alles so geschmiert lief wie ich es mir ausgemalt hatte und ich mir das ein oder andere mal eingestehen musste , dass der plan sch.....war habe ich die ersten, bekanntermaßen, antriebslosen tage des jungen jahres dazu genutzt
über meine dasein zu grübeln. was will ich. wo will ich  hin. mit wem. all überall sind challenges am laufen . challenge - zu deutsch herausfordeung, probe, aufgabe . . . .
nein nichts bauen, kochen oder nähen...nein! versuchen den dingen um einen herum wieder mehr wertschätzung entgegenzubringen. freude und spass neu zu empfinden , oh gott es wird esoterisch :-)

okay, kurz und knackig das hier ist mein plan für die nächsten 12 monate :

was brauche ich wirklich?!

-shopping
3 Monate lang keine Kleidung , Schuhe und Taschen kaufen (selbernähen ist erlaubt)
-kleidung
8 Wochen lang getragene Kleidung markieren, danach alles ungetragene sortieren und ausmisten
-bescheidenheit
1monat lang nur 10 outfits tragen (unterwäsche, schuhe und accessoires ausgenommen :-) )
-fernsehen
einen Monat den Fernseher auslassen
-ausmisten
einen Monat lang jeden tag etwas wegwerfen
-essen
einen Monat lang kein essen kaufen (ausser milch für den Kaffee :-) ) und die Lebensmittel aufbrauchen die sich in den schränken befinden
-genussmttel
einen Monat lang keine alkoholischen Getränke konsumieren
-tierschutz
einen Monat lang vegetarisch ernähren
-diy
einen Monat lang keine geburtstagsgeschenke kaufen , stattdessen selbstgemachtes (aus vorhandenen Materialien) verschenken
-social media
einen Monat lang Briefe und Postkarten an freunde schicken statt mails und whats app



die genaue reihenfolge muss ich in den nächsten wochen noch abstecken. gestartet habe ich amn 1.1. mit punkt 1 meiner liste .


weitere vorschlägen gegenüber bin ich offen.....schreibt mir. ich werde euch auf dem laufenden halten