Donnerstag, 28. November 2013

Was Dir auch keiner sagt

du trocknest aus wie eine rosine. sparsamkeit war leider noch nie meine stärke, ich lebe lieber frei nach karl lagerfeld "man muss das geld zum fenster hinauswerfen damit es zur tür wieder hereinkommt" leider ist es hier im norden a) zu stürmisch und b) meine tür offensichtlich nicht gross genug (dafür aber die fenster ! ) nur in einer angelegenheit bin ich äusserst sparsam ; mein flüssigkeitshaushalt wird peinlichst genau im unteren messbereich gehalten. leider ist das nun nicht mehr so förderlich für alle möglichen dinge die zur zeit in meinem körper vorgehen und so bin ich gezwungen zu trinken. viel zu trinken. das an sich ist noch nicht weiter schlimm, schlimm ist lediglich, dass wir hier von wasser sprechen. ich gehöre nämlich zu den anhängern des glaubens, dass wasser ein lebensbereich für fische ist und nichts was in mein weinglas gehört. also tue ich mich immer noch sehr schwer mit den geforderten mindestens 2 litern pro tag. hiermit habe ich aber ein wässerchen gefunden das geschmaklich annehmbar ist und so schaffe ich zumindest eine flasche am tag.



für die restlichen liter weiche ich bevorzugt auf allerlei tees aus. das klappt auch schon ganz gut, gibt es doch wirklich eine unerschöpfliche auswahl an köstlichen teekompositionen.
das mit dem flüssigkeitshaushalt ist unheimlich wichtig. trinkst du nicht, siehst du schnell aus wie eine vergessene weintraube im finalen schrumpfstadium.  (ich möchte mir gar nicht vorstellen wie es in meinem körperinneren aussieht, wo die ganz medizin direkt durchläuft :-(  )
da ich das als nicht so kleidsam erachte, trinke ich also. hilft natürlich auch gegen den hier bereits beschrieben trockenen mund. und da unsere haut nicht nur von innen durfeuchtet sondern auch von aussen gefettet sein will, und leider unter der chemo der gesamte stoffwechsel in ein heiloses chaos gestürzt wurde, nutze ich diesen trick einer klugen frau die mal meinen lebensweg begleitete. süsses mandelöl. im mandelöl befinden siche eine menge minaralstoffe wie eisen, zink, kupfer, magnesium und mehr, ebenso wichtige b vitamine und biotin. also lauter tolle sachen die lieb zu haut und haar sind.
kaltgepresstes mandelöl (aus biologischem anbau) habe ich schon zu zeiten der haarproblematik
1x wöchentlich, als über nacht wirkende kur, auf kopfhaut und haare einmassiert. nun verbrate ich es kanisterweise. da die haare momentan wegfallen, kommt es direkt auf den kopf und kann dort des nächtens ein fettschutzmäntelchen unter der schlafmütze bilden. beim duschen direkt in die haut massiert oder wahlweise einen grosszügigen schluck zum schaumbad gegeben spart es lästige eincremereien. mandelöl tut nicht nur der haut gut auch der seele. wenn einem nämlich liebe menschen sagen man sehe blendend aus und hätte, für die schwere der erkrankung, eine tolle haut :-) ebenfalls nicht zu verachten : handcreme. viel und immer und überall. denn hände und nagelhaut sind schnell rau wie schmirgelpapier. deshalb ein lager anlegen und wie die eichhörnchen überall verteilen, das erspart panikattacken wenns an den fingern trocken wird und nichts zum schmieren da ist.


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