Samstag, 14. September 2013

Nachgereicht

wenn ich in meiner kindheit ins krankenhaus musste, um z.b. entnahmeorgane wie mandeln oder blinddarm dort zu lassen, habe ich ( einzelkind, zum danke ) immer einen krankenhaus kalender bekommen.
dort hingen an einer schnur für jeden tag den ich dort liegen musste, und das waren in meiner kindheit noch recht lange liegezeiten von 7-14 tagen mit nur 2 besuchstagen die woche, bunte päckchen deren inhalt sich als so tolle sachen wie puppenkleider, bücher und allerlei schnick schnack entpuppte.
diese tradition habe ich (immer noch verwöhntes einzelkind) nun in form eines chemo kalenders wieder eingefordert. das heisst für die tage an denen ich zur chemo muss bekomme ich ein geschenk (die sind natürlich mit dem alter proportional mitgewachsen). beim ersten mal gab es dieses tolle abtropfgestell für meine küche:


leider ist die spannung der paketkette verflogen weil meine liebe mama mir das päckchen in die hand gab. ich muss das mit dem verpacken und der kette nochmal mit ihr klären. so einen kalender den man vor augen hat ist um so vieles aufregender. wichtig ist ja die schrumpfende zahl der päckchen zu sehen, damit man sieht , dass man es bald geschafft hat. das ist ja immer der sinn dieses kalenders gewesen. oder könnten etwa grösse und schwere der päckchen nicht für leichtbauwände geeignet sein?

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